0 Comments

Lehrergesundheit – Das ist so einfach gesagt 👉 Such dir ein Hobby als Ausgleich und mache Sport. „Ja, würde ich gerne, bin aber meistens müde und antriebslos, wenn ich dann zuhause bin!“ Willst du nach der Schule richtig abschalten und Sport machen, musst du erst einmal die Antriebslosigkeit überwinden und das ist oft nicht einfach!

Sport ist auch mein Ausgleich – Vor ungefähr einem Jahr bin ich meinen ersten Marathon gelaufen und immer sehr aktiv. Aber seit meiner vollen Stelle schaffe ich es meistens nur am Wochenende und selbst dann habe ich kaum Energie, obwohl ich will. Ich arbeite viel und finde kein Ende, sodass ich unter der Woche keine Zeit mehr für mein „Hobby“ habe. Eine Zeit geht das, auf Dauer nicht. 😏

👉 Von den sieben Tipps hat besonders der zweite ganz viel bei mir verändert: Arbeit in der Schule verrichten. 

☀️ Ich komme oft nach Hause, stelle meine Lehrerinnentasche an den Schreibtisch und dann muss ich erstmal runterkommen, komme nicht mehr hoch und fange dann spät abends an. Mir fällt das besonders schwer, weil ich in meiner Wohnung kein extra Büro habe und mit der Arbeit schwer abschließen kann, weil das zuhause halt auch oft „immer Arbeit“ ist. Der große Unterschied zu vielen Berufen. Privat und Beruf ist schwer bis kaum trennbar. 

👉 Ich arbeite seit circa 3 Monaten oft bis 17-18 Uhr in der Schule und erledige dort meine ganze Arbeit und dann komme ich nach Hause und es ist zuhause! Und das hilft mir sehr. Natürlich geht das nicht immer… Klausuren, Planungen etc!

👉 Teilweise fahre ich auch zu sieben Uhr in die Schule und erledige bis acht Uhr ganz effektiv viele Dinge meiner to do Liste! 

👉 Das Powernap und Wasser trinken sind auf Platz zwei! Versetzt Berge bei mir! ⛰ 💦 

So habe ich meine Antriebslosigkeit überwunden und mit der neuen Belastung angefreundet 🙌 Und wenn man das geschafft hat, kann man über die Aktivitäten der Lehrergesundheit nachdenken. Das wird Teil 2! 

Categories:

1 thought on “Antriebslosigkeit”

  1. Ralf sagt:

    Arbeit in der Schule verrichten ist super, aber das ist mit Kindern auch nur bedingt umsetzbar. Trotzdem wünsche ich mir einen persönlichen Arbeitsplatz in der Schule.
    Die Grage ist ja, mit wie viel Belastung muss man sich anfreunden?
    Den außerunterrichtlichen Arbeitsaufwand kann man manchmal ja auch nur bedingt beeinflussen, manchmal hingegen schaufelt man sich sein eigenes Grab.
    Mir scheint, wenn man neue in diesem Beruf ist braucht man eine ganze Weile bis man „die Dinge“ einigermaßen optimiert hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.